werk, bauen+wohnen | Archaismen 03|2008
Vom Ursprung der Fülle
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Architektur und Städtebau erscheint am 07. März 2008 unter anderem ein ausführlicher Bericht über das neue Erdhaus Rauch in Schlins.
»… Man könnte von einem autochthonen Bauen sprechen, das die Architektur hier zur Sprache bringt. Diese kennt nebst rauen auch überraschend feine Töne, wie man sie bei einem Erdhaus kaum erwarten würde.« – Text von Otto Kapfinger, Bilder von Beat Bühler (Abb. Titelseite)
Zitat aus der Vorschau des Verlages:
»Es ist ein immer wieder auftauchendes kulturelles Phänomen, dass auf Vergangenes und vermeintlich Überholtes zurückgegriffen wird. Dieser Prozess scheint notwendig, um eine Kultur, die sich in Raffinement oder Routine zu verlieren droht, sporadisch wieder an Ursprünglichem und Grundsätzlichem zu eichen und neu zu verwurzeln. Derartige Archaismen sind durchaus zukunftgewandt, indem sie frische Perspektiven zu eröffnen vermögen. Dies zeigen die unterschiedlichen Beispiele von Roger Boltshauser und Martin Rauch, Valerio Olgiati, Peter Zumthor und – aus dem Jahr 1940 – von Gerrit Rietveld. Ein Aufsatz von Wolfgang Ullrich führt in das Thema ein, Betrachtungen über Meisterwerke der Weltarchitektur aus dem Vermächtnis von Livio Vacchini runden es ab.«
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