LEHM TON ERDE
MARTIN RAUCH
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Werkstatt Rauch
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Wohnhaus Rauch
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Wohnhaus M.
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Wohnhaus R.
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Wohnhaus L.
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LKH Feldkirch
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Kongresszentrum
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Autobahnlärmschutz
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Stadtgarten
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Friedhof Wil
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Friedhof St. Gerold
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Friedhof Schlins
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Friedhof Batschuns
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Friedhof Fluntern
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Friedhof Hergiswil
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Kapelle der Versöhnung
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Zoologischer Garten
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Druckerei Gugler
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UVEK Bern
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Weingut La Raia
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Lagerhäuser St. Gallen
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Busstation Thüringen
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Atelier Gassner
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Sihlhölzli Zürich
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KUB/Erdwand/Biennale
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Kirche Riem
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Lehmo
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Low Cost Housing Africa
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Living Tebogo
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Handmade School
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Kindergarten Baya
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Kapelle der Versöhnung 1990-2000, Berlin D
Bauherrschaft Evangelische Versöhnungsgemeinde
Bernauerstraße, Berlin D
Architektur Arch. Rudolf Reitermann, Berlin D, Arch. Peter Sassenroth, Berlin D
Statik Statik Pichler Ingenieure GmbH, Berlin D
Materialprüfung Prof Dr. Klaus Dierks, Technische Universität Berlin D
Lehmbau Lehm Ton Erde Martin Rauch, Schlins A

Nach den Plänen der Berliner Architekten Peter Sassenroth und Rudolf Reitermann entstand auf den Fundamenten der alten Kirche für die lokale Gemeinde und für Besucher der nahen Gedenkstätte Berliner Mauer ein Ort der Andacht und der Besinnung. Mit der Ausführung des Kernbaus gelang Martin Rauch eine Pionier- leistung. Das 7m hohe Oval der Kapelle ist der erste Neubau in Pisee-Technik seit rund hundert Jahren und zugleich auch der erste konstruktive Stampflehmbau in Berlin. Die Kapelle entstand zum 10. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Die alte Kirche lag seit 1961, nach der Teilung der Stadt durch den Mauerbau, unerreichbar im Todesstreifen. 1985 wurde sie gesprengt, um freies Schussfeld zu erhalten. Nach dem Fall der Mauer erhielt die Gemeinde das Grundstück für sakrale Nutzung zurück. Bebaut wurde nur der Bereich des alten Chorraumes. Der markierte Grundriss der alten Kirche blieb frei. Über der freigelegten Kellertreppe, mit Resten der 1961 zugemauerten Tür, wurde die Nische für das erhalten gebliebene Altarbild errichtet. Diese neue Apsis verankert den Ovalraum in der Achsenrichtung des Altbaus. Die Hauptachse der neuen Cella folgt aber der Ost-West-Richtung, auf der auch der von Martin Rauch geformte Altar steht. Die Hülle aus Holzlamellen, die den Kernbau transluzent ummantelt, orientiert sich axial auf die Bernauer Straße.