LEHM TON ERDE
MARTIN RAUCH
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Werkstatt Rauch
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Wohnhaus Rauch
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Wohnhaus M.
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Wohnhaus R.
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Wohnhaus L.
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LKH Feldkirch
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Kongresszentrum
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Autobahnlärmschutz
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Stadtgarten
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Friedhof Wil
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Friedhof St. Gerold
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Friedhof Schlins
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Friedhof Batschuns
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Friedhof Fluntern
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Friedhof Hergiswil
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Kapelle der Versöhnung
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Zoologischer Garten
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Druckerei Gugler
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UVEK Bern
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Weingut La Raia
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Lagerhäuser St. Gallen
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Busstation Thüringen
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Atelier Gassner
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Sihlhölzli Zürich
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KUB/Erdwand/Biennale
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Kirche Riem
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Lehmo
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Low Cost Housing Africa
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Living Tebogo
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Handmade School
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Kindergarten Baya
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Kongresszentrum 1998, Alpbach A
Bauherrschaft Alpbacher Tourismus GmbH, Alpbach A
Architektur Architekturwerkstatt din A 4, Messner, Prackwieser, Schermer, Zobel, Innsbruck A
Lehmbau Lehm Ton Erde Martin Rauch, Schlins A

Der in einem regionalen Wettbewerb ausgewählte Entwurf der Architekturwerkstatt dina4 integriert das Volumen ganz in das Terrain und bietet im Zentrum einen spiralförmigen, verglasten Lichtkrater. Die Stampflehmwand von Martin Rauch, die den Bau als Rückgrat durchquert, unterstreicht noch das spezifische Baukonzept. Eine an Farb- und Strukturnuancen reiche Lehmwand trennt im Kongresszentrum Alpbach den großen Konferenzsaal vom Foyer. Sie verdichtet und kommentiert einerseits den tief ins Erdreich eingesenkten, zugleich stark durchlichteten Charakter der Anlage auf der Ebene der Detailgestaltung. Sie wirkt andererseits auch als Klimaregler und Akustikwand. Durch die gute Speicherwirkung der Lehmwand kann die Raumluft im Winter um rund 2°C niedriger sein als bei herkömmlicher Bauweise, was eine Einsparung bei den Heizkosten von etwa 10% bedeutet. Darüber hinaus dämpft die porige und unregelmäßige Oberfläche die wegen der großen Glasflächen und der glatten Steinböden eher harte Akustik der Foyerbereiche.